Die Geschichte der Sango Meereskoralle

Die Verwendung der Sango Meereskoralle als medizinisches Heilmittel hat in asiatischen Ländern eine jahrtausendlange Tradition. So nutzten bereits vor 5000 Jahren die Menschen dortzulande die calciumhaltigen Skelette der koloniebildenden Nesseltiere für medizinische Zwecke. Im Zuge des arabischen Eroberungskrieges in Spanien im 8. Jahrhundert kam die Sango Meereskoralle schließlich nach Europa und wurde auch dort zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt. Doch dann geriert die heilende Wirkung der Sango Meereskoralle im Laufe der Geschichte zunehmend in Vergessenheit, bis sie in den 1950er Jahren durch einen glücklichen Zufall erneut in den Fokus der Wissenschaft trat.

Die Wiederentdeckung der Wunderkoralle

Den Stein des Anstoßes brachte damals der Japaner Nobou Someya, der bei einem Besuch auf den Okinawa-Inseln mit Erstaunen feststellte, dass die Bewohner ein beeindruckend hohes Lebensalter erreichen. Dies veranlasste ihn wissenschaftliche Nachforschungen anzustellen, um so die Ursache für die niedrige Sterblichkeitsrate zu ergründen. Im Zuge seiner Untersuchungen fand er heraus, dass die Quelle für die Gesundheit der Okinawaner nicht nur in der gesunden Ernährung und täglichen Bewegung lag, sondern außerdem auf das besonders mineralstoffhaltige Trinkwasser zurückzuführen war. Folgeuntersuchungen ergaben später, dass dieser hohe Mineralstoffgehalt der Sango

Meereskoralle zu verdanken war, welche ausschließlich auf und um Okinawa zu finden ist.

Okinawa – Archipel der Hundertjährigen

Nachdem Nobou Somey mittels seiner Forschungsergebnisse auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Trinkwassers von Okinawa hingewiesen hatte, beschäftigten sich in den folgenden Jahren auch andere Wissenschaftler mit diesem Phänomen. Dabei konnten zahlreiche Studien – von denen die Okinawa Centenarian-Studie (1976-1994) als die bekannteste gilt – nicht nur die Reinheit und den hohen Mineralstoffgehalt des Trinkwassers belegen, sondern außerdem, dass hierfür die Sango Meereskoralle verantwortlich war. Dieser Umstand ist auf die einzigartigen Bodenverhältnisse von Okinawa zurückzuführen: Der Archipel war einst ein prachtvolles Korallenriff, das in den Tiefen des Pazifischen Ozeans lag. In Folge des sinkenden Meeresspiegels trat das Korallenriff schließlich an die Oberfläche und legte damit den Grundstein für die Entstehung der Inselgruppe Okinawa. Heute wirken die Korallen wie eine Art Filter und Mineralstoffquelle für das Grundwasser: Nachdem das Niederschlagswasser im Erdboden versickert ist, bahnt es sich seinen Weg durch die zum Teil unterirdischen Korallenberge und wird dabei von zahlreichen Schadstoffen gereinigt. Gleichzeitig nimmt es mehr als 70 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente in sich auf, die den Bewohnern Okinawas anschließend über das Trinkwasser zugeführt werden.

Info: Die Sango Meereskoralle enthält über 70 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese gehen in einer Art Filterprozess auf das Grundwasser über, welches die Bewohner Okinawas anschließend als Trinkwasser verzehren. So gelangen die Power-Vitalstoffe in den Nahrungskreislauf.

Der regelmäßige Verzehr des vitalstoffreichen Trinkwassers hat im Laufe der Zeit eine gesundheitsförderliche Wirkung bei den Inselbewohnern gezeigt. So sind bis heute Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck sowie bestimmte Krebsarten bei den Okinawanern fast gänzlich verschwunden. Der exzellente Gesundheitszustand der Inselbewohner begünstigt wiederum deren Lebenserwartung, weshalb biblische Alter bis zu 100 Jahre und mehr keine Seltenheit sind.

Im Jahr 1979 rückte die Insel zuletzt in den Fokus der Öffentlichkeit, als der Okinawaner Izumi Shigechiyo vom Guinness-Buch der Rekorde zum ältesten Mann der Welt ausgezeichnet wurde. Im Zuge der journalistischen Berichterstattung wurde die ganze Welt auf die beeindruckende Langlebigkeit der Bewohner Okinawas aufmerksam, die bis heute als Archipel der Hundertjährigen berühmt ist.

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